ein herzliches Grüß Gott in der

Pfarrei 

St. Ulrich

Regensburg

Dompfarreiengemeinschaft St. Emmeram - St. Ulrich

 

 

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Die Maria-Läng-Kapelle

Geschichte

Albert Ernst von Wartenberg

Weihbischof und Domherr Albert Ernst Graf von Wartenberg ließ 1675 seine Hauskapelle – heute die Maria-Läng-Kapelle – und die unter der Kapelle liegenden Kellergewölbe nach dem Beispiel römischer Katakomben wieder aufbauen.

Dieses Gewölbe verzierte er mit verschiedenen Kunstgegenständen, so mit einer steinernen Sitzfigur des Apostelfürsten Petrus, die heute im Dom zu Regensburg zu sehen ist und um 1270 vom Erminoldmeister geschaffen worden war. Auf einem Trinkglas aus dem ersten Jahrhundert (?) ist der hl. Petrus selbst abgebildet (heute in München). Der angeregten Phantasie Wartenbergs ist die Legende zu verdanken, Petrus selbst müsse einmal in Regensburg gewesen sein.

Im Jahre 1881 wurden Haus und Kapelle erneut umgebaut. Die Maria-Läng-Kapelle, damals dem hl. Salvator gewidmet, wurde nun in die Häuserzeile integriert.

Heute besteht kein Zweifel darüber, dass sich unter der Kapelle ein längerer Gang mit römischen Gräbern aus dem 3. und 4. Jahrhundert befinden dürfte. So fand man beim Bau der Kanalisation u. a. eine Frau mit einem Kind in ihrem Arm.

Die Maria-Läng-Kapelle steht auf ältestem Grund in der Stadt und ist in engster Verbindung zum ehemaligen römischen Leben in ihr zu sehen.